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Gesundheit sichern - Eltern stärken

Das Projekt in aller Kürze
Die Diakoniestiftung in Sachsen unterstützt seit 2015 das Projekt "Gesundheit sichern - Eltern stärken" in Zusammenarbeit mit der Landeskirche Sachsen, dem Diakonischen Werk der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens e.V. und der Ev. Frauenarbeit bei der Landeskirche Sachsens e.V. Es ist die gemeinsame Intention aller Beteiligten, mit diesem Projekt die Müttergenesung in Sachsen zu beleben und somit die Versorgungslage in diesem Gesundheitsbereich zu verbessern.

Wo liegt das Problem?
Wie sichere ich unsere Existenz ab? Wie kann ich meinem chronisch kranken Kind nachhaltig helfen? Wie stelle ich einen Kurantrag? Das sind die häufigsten Fragen von Schwangeren und jungen Müttern in der Kirchenbezirkssozialarbeit und der Schwangerenkonfliktberatung. Derzeit sind die Beratungsleistungen in die therapeutische Kette des Müttergenesungswerkes (MGW) eingebettet. In der Regel bietet das MGW eine Kurberatung an und hilft, einen Kuraufenthalt zu beantragen, ihn vorzubereiten, ihn ggf. sogar durchzuführen und die Nachsorge abzusichern. Diese Leistungen aus einer Hand anzubieten hat sich als sehr wirksam und sinnvoll erwiesen. Der nachhaltige Erfolg dieser Kurmaßnahmen für junge Familien wurde mehrfach bestätigt, rund 1.500 Personen (darunter auch 77 Väter) beantragten 2014 eine Kur für sich und ihr Kind.

Leider reichen die bestehenden Kapazitäten zum Bearbeiten von Anträgen - insbesondere bei komplexen Fallkonstellationen -  nicht aus, um den Bedarf zu decken. Die Folge sind lange Wartezeiten auf einen Kurplatz, eine Entlastung insbesondere der Beratungsstellen ist dringend nötig.

Was sind die Ziele?
Mit ihrem Engagement will die Diakoniestiftung in Sachsen dazu beitragen, die ambulante Kurberatung und stationäre Kurdurchführung in Sachsen zu stärken.

Was tut die Stiftung?
Die Stiftung finanziert – zunächst für den Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 – die Personalkosen für die Stelle (0,75 VZÄ) eines staatlich anerkannten Sozialpädagogen, der die Beratungsleistungen rund um das Thema Kuren erbringt, in vollem Umfang. Nach Ablauf des Förderzeitraumes soll das Projekt in ein kontinuierliches Angebot überführt werden.

Wem soll geholfen werden?
Die von der Diakoniestiftung in Sachsen finanzierte Stelle dient dazu, den entstandenen „Antragsstau“ bei den Eltern-Kind-Kuren zu kompensieren und einen schnelleren Zugang zu einer stationären Rehabilitationsmaßnahme zu gewährleisten. Zielgruppe sind also die Kurberatungsfachkräfte in den regionalen Diakonischen Werken.